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PD Niederlande: Ein Blick zu unseren Nachbarn

In den Niederlanden gibt es, wie in anderen Industrienationen, viele junge Menschen, die unter Angststörungen und Depressionen leiden. Obwohl es bei unseren Nachbarn bereits verschiedene (Präventions-) Programme gegeben hat, die dieser Entwicklung entgegen wirken, wurden insbesondere junge Menschen mit Migrationgeschichte und solche mit einem schwächeren sozial-ökonomischen Status weniger erreicht.

 

Zusammen mit dem Gesundheitsamt Rotterdam-Rijnmond, dem Trimbos Institute und der University of Texas at El Paso (USA) hat das Center for Media & Health federführend von 2013-2017 das erste Positive Deviance Projekt in den Niederlanden zum Thema 'Steigerung der mentale Resilienz von Real- und Hauptschüler*innen in Brennpunktschulen von Rotterdam' umgesetzt.

Die zentrale Frage war: Wie kommt es, dass in manchen Schulen, mit den gleichen Voraussetzungen und den gleichen verfügbaren Ressourcen, die Schüler*innen mental resilienter sind, und zwar entgegen allen Erwartungen?

 

Basierend auf den Daten des niederländischen Jugendmonitors (Youth Monitor Research, Strengths and Difficulties Questionnaire, SDQ) wurden Schulen identifiziert, die eine positive Ausnahme darstellen (SDQ unter 10). Zusammen mit Eltern, Schüler*innen, Menschen, die in der Schule arbeiten sowie der gesamten Schulgemeinschaft, wurden folgende Fragen beantwortet:

Was genau macht diesen positiven Unterschied aus? Und, wie kann dieses Wissen andere Schulen dabei unterstützen, die mentale Resilienz ihrer Schüler*innen zu erhöhen?

Die Projektergebnisse wurden bislang auf niederländisch und englisch publiziert. Wir arbeiten an einer deutschen Zusammenfassung.

Glückliche Kinder mit Büchern
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